von Jacob
Am nächsten Morgen machen wir eine guided San Francisco Tour. Wir werden früh morgens mit einem Van abgeholt, lustigerweise ist nur ein anderes Pärchen dabei das auch in unserem Hotel wohnt. Wir fahren zu fünft an einigen uns bereits bekannten Sehenswürdigkeiten vorbei, andere kenne ich noch nicht (Sabine hat genau diese Tour bereits 2012 gemacht). Von Fishermens Wharf zur Golden Gate Bridge zu den Twin Peaks, Painted Ladies (die Häuser aus der Fernsehserie Full House), zur steilsten Straße von San Francisco, die geschwungene Vermont Street (diese kämpft mit der Lombard Street um den Titel der „Most Crooked Street“), China- und Japan-Town, Little Italy, und und und. Der Tourguide ist lustig und sorgt mit für eine gelungene Tour.










Zurück im Hotel sammeln wir wieder Schmutzwäsche und bringen sie zu einer Putzerei. Danach fahren wir mit dem Cable Car zum Cable Car Museum. Hier laufen auch alle Cable Car Kabel der Stadt zusammen und werden mit großen Rädern angetrieben. Auf einer Galerie rund um diese große Antriebsmechanik sind die Ausstellungsstücke aufgestellt. Relativ klein, aber durchaus interessant. Von dort aus eine Straße weiter nach Chinatown wo wir ausgezeichnete „Dim Sum“ (gefüllte Teigtaschen) kosten. Weiter nach Little Italy zu Tony’s Pizza. Hier gibt es laut unserem Tourguide und dem Internet die beste Pizza der Stadt. Wir nehmen uns jeweils ein Pizza-Achtel. Die Pizza ist im Vergleich zu den amerikanischen Pizza Hut oder ähnlichen Fast Food Pizzen ausgezeichnet, im Vergleich zu europäischen Formaten zwar gut aber nichts Besonderes. Rein in einen Bus rauf zum Coit Tower, einem Aussichtsturm auf dem Telegraph Hill. Sabine bleibt unten, ich fahre für 7$ mit dem Lift nach oben. Stiegen sind gesperrt, da sind vermutlich bereits zu viele dicke Amis kollabiert 😛 Schöne Aussicht, Foto Foto, rein in den Bus zum Hotel.






Mittlerweile ist es 18.30 Uhr und unsere Wäsche ist fertig und abholbereit. Wir ziehen uns um und fahren ins Kino AMC Van Ness. Google Maps schickt uns 8 Blocks in die falsche Richtung. Durchfragen und suchen bringt uns 5 Minuten vor Filmbeginn dann doch noch hin. Das Gebäude ist ein ehemaliges Theater, wunderschöne Eingangshalle. Von allen Filmen die wir sehen wollen spielt es nur mehr einen: Oblivion mit Tom Cruise. Wie erwähnt wurde es knapp, wir haben aber noch zwei gute Plätze im IMAX Saal bekommen.
Der Film war mäßig spannend, oder wie es dort ein alter Herr treffend ausgedrückt hat „Well….this movie was only slightly less boring than the movie we saw last week“.
Zurück ins Hotel, wir sind wie jeden Tag müde 🙂