Teil 10: San Francisco – Die Japaner sind los!

von Jacob

Es fühlt sich immer heimeliger hier an. Langsam kenne ich mich auch in San Fran aus und kann mich orientieren. Wir fühlen uns wie zuhause, wissen wie wir wann wo wohin kommen und verlieren nicht die Orientierung. Richtige Einheimische sind wir. Die erste Station heute war zu Mittag das Cherry Blossom Festival in JapanTown. Hier wird, wie der Name sagt, die Zeit der Kirschblüte gefeiert, ein Symbol für Schönheit und Vergänglichkeit. Es ist einiges los: eine Parade gibt es, Standln mit Kunst und unnötigem Zeug, die Menschen sind verkleidet in verrücktem übertriebenen Anime-Style oder klassisch mit Kimono, Fächer und Sonnenschirm.IMG_1276IMG_1279IMG_1278

Wir entscheiden uns für das japanische Restaurant „Osaka“ für unseren Mittagsmahlzeit. Wir warten 20 Minuten auf einen Tisch. Es ist irrsinnig viel los. Wir speisen Lachs und Bulgogi. Sabine hat beim Menü sogar California Maki dabei. Ausgezeichnet, California Maki in California, besser wird es nicht. Wir schauen danach weiter durch die Shops und entdecken neben Ramsch – und ich meine RAMSCH – ein Geschäft mit süßer Baby Kleidung. Ein „Poo“ Maxerl (ein stilisierter Comic-Sch****haufen) ist auch dabei. Wir entscheiden zwischen „Smarty Poo“ (mit Brille), „Cutie Poo“(mit süssem Blick) und „Stinky Poo“ (der Haufen freut sich weil es stinkt) Baby Bodies. Wir nehmen einen dieser drei mit und noch einen anderen ohne Haufen darauf. Wieder raus auf die Straße und die Parade angesehen. Musik, Tanzperformances, getragene Senften und Miniatur Pagoden. Teilweise klettern halbnackte pfeifende alte Japaner darauf herum. Interessant wo sie doch sonst so zurückhaltend sind.IMG_1297IMG_1296IMG_1288IMG_1303IMG_1321Es ist mittlerweile 16.00 Uhr und wir stapfen bergauf bergab zur Van Ness Street zum Kino. Es spielt „The Place Behind The Pines“, ein neuer Film mit Ryan Gosling. Vorschau war vielversprechend, Sabine gefällt der Film, mir ist er zu langatmig. Wir kommen um 19.30 Uhr wieder ins Freie, es ist mittlerweile halbwegs dunkel. Wir spazieren durch die Stadt Richtung Downtown und sehen uns einfach mal die Gegend an. Hübsch ist die Stadt, auch an den unhübschen Ecken. Sabine will mir noch ein koreanisches Lokal zeigen, in dem sie früher oft war „CocoBang“. Hier probieren wir deren Signatur Speise „Chicken With Hot And Tangy Sauce“. Dazu ein Mango-Soju, ein (schwacher) Cocktail aus vodka-ähnlichem Reisalkohol und Mangosaft. Man bekommt ihn in der Kanne und schenkt sich größere flache Stamperl selbst ein. Supergut, ich muss klarerweise alles allein trinken, auch supergut. Im Hintergrund spielt es an der Videowand Videos koreanischer Popgruppen. Sehr nett.

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Kino AMC Van Ness
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Man erkennt noch, dass es früher ein Theater war

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Mango-Soju

Abendspaziergang durch Downtown zu unserer Bim, die führt uns bis zum Hotel.
Frisch gemachtes Bett…supi. Heute war es richtig heiß, dementsprechend schlapp sind wir. Putzen waschen schlafen ist der Plan.


Putzen: check
Waschen: check
Schlafen: bis morgen!


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