Teil 3: Santa Barbara & Morro Bay

von Jacob

Am Morgen fahren wir in San Diego zum Flugzeugträger USS Midway und betrachten ihn von außen. Im Hafen liegen noch zwei andere, die sind allerdings noch im Dienst. Wir fahren über die Coronado Bridge nach Coronado; abgesehen vom Flughafen ist es das Beverly Hills von San Diego. Hübsch, sauber, nicht leistbar.
Dann im halbwegs flüssigen Verkehr nach LA. Gott sei Dank gibt es auf dem Highway eine sogenannte ‚Carpool Lane‘, eine eigene Spur für Autos in denen zwei (!) oder mehr Leute sitzen. Die ist quasi leer, hier fährt tatsächlich fast jeder sein eigenes Auto.

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USS Midway
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Carpool Lane

Nördlich von LA fahren wir nach Calabasas, einem Vorort in dem viele Stars wie die Kardashians, Justin Bieber und Jennifer Aniston wohnen. Ansehen kann man die Häuser aber nicht. Abgesperrte Community. Das macht die Siedlung aber vermutlich nett, da nicht jeder einen hohen blickdichten Zaun aufziehen muss. Wir schauen uns die Gegend rund um die abgesperrte Zone an, sehr nett hier. Die Las Virgines fahren wir runter zum Highway 1, dem PCH (Pacific Coast Highway). Den fahren wir rauf bis Santa Barbara. Wir sind um 17:00 Uhr da und reservieren uns im Restaurant Opal einen Tisch um 18:00 Uhr. Wir checken im Motel „Sandman Inn“ ein, ziehen uns kurz um und fahren retour zum Restaurant. Laut Internet das beste Lokal in Town. Sabine isst einen Lachs mit Lemongrass-Kruste und ich einen Mahi Mahi mit Kokos-Kruste. Beides ausgezeichnet, aber haut uns nicht um.

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Calabasas

Wir marschieren die quasi Hauptstrasse runter. Entzückender Ort. Sehr hübsch, fast schon touristisch künstlich wie ein italienischer Badeort. Aber irgendwie wirkt es doch authentisch. Nice nice, Foto Foto. Wir fahren kurz runter zum Meer ans Pier, malerisch mit Sonnenuntergang. Wir bleiben dort bis es dunkel ist und fahren retour ins Motel.

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Santa Barbara
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Pier in Santa Barbara

In der Früh ist es bewölkt und es nieselt sogar kurz. Wir sind schnell vom Hotel weg und innerhalb von 1 1/2 Stunden gemütlich beim nächsten Haltepunkt in Morro Bay. Hier haben wir strahlenden Sonnenschein. Ein nettes Fischerdörferl mit Hafen. Wir beziehen schon um 12 Uhr unser Zimmer und klauben alle Schmutzwäsche zusammen, also jedes Kleidungsstück außer denen die wir tragen, und wandern zum Laundromaten um die Ecke. Alle Automaten brauchen 25cent Stücke. Am Wechselautomaten wollen wir einen 5$ Schein wechseln. Der Automat frisst den Schein und sagt „OUT OF ORDER“. Schweinerei!! Ein freundlicher Stammkunde gibt uns Quarters im Wert unserer fünf Dollar und meint er regelt das mit dem Besitzer. Super! Wir waschen und trocknen unsere Wäsche und lassen uns gute Reisetips von Einheimischen geben.

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Laundromat in Morro Bay

Um 15:00 Uhr sind wir fertig, gehen spazieren und treffen auf einen Street Market, den es nur jeden Samstag von 15.00-17.00 Uhr gibt. Glück gehabt! Ist aber sehr klein und für uns nicht so interessant. Mit einer Steige Erdbeeren und einem Kübel Honig fangen wir gerade nicht so viel an. Wir schlendern runter zum Hafen, hier gibt es viele Fischlokale und Bars. Sabine hat wie immer den Überblick und weiß schon welches das Beste ist. Im hintersten Eck ein kleines Lokal namens „Tognazzini-dockside Too“ (nicht mit dem „Tognazzini Restaurant“ direkt daneben zu verwechseln) mit herausragender Senioren Live Band. Wir sind froh, dass die Musiker durchgehalten haben und nicht kollabiert sind. Gesanglich herausragend. Nicht im Takt, Töne treffen war optional. Es war so mies, dass es wieder gut war 😀

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Tognazzini-dockside Too

Das Lokal funktioniert wie ein Heuriger. Man bestellt drinnen und sitzt draußen. Wir sitzen am Pier und haben einen schönen Blick auf den Hafen und den Morro Rock, eine grosse Felseninsel vor Morro Bay. Im Wasser schwimmen Otter herum, die genüsslich Krabben und Muscheln vernaschen. Dazwischen tauchen hin und wieder Seelöwen auf. Möwen runden das Hafenfeeling ab. Sabine isst klassische Fish and Chips und ich gönne mir den Fish and Chips Captains Mix (gebackener pazifischer Dorsch, Calamari, Jakobsmuscheln, Shrimps und Austern). Boah, lecker!
Wir spazieren die Docks wieder runter. Beobachten wieder Otter und hören rufende Seelöwen. Gemütlich im Sunset bergauf zum Hotel. Müd simma.

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Morro Rock

Morgen steht der landschaftlich schönste Teil der Reise an, wir fahren nach Monterey. Leider ist schlechtes Wetter angesagt. Mal sehen wies wird.


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