Teil 2: San Diego

von Jacob

Wir fahren gemütlich um 10.30Uhr von unserem Motel weg und an der Küste entlang durch Santa Monica, Marina del Rey, Manhattan Beach bis Palos Verdes. Sehr hübsche kleine Orte mit genialer Aussicht auf LA, weil es bergauf geht. Dann rüber nach Long Beach. Hässlich mit stinkenden Kraftwerken und großem Industriehafen. Daher fahren wir rauf auf die Interstate 5 und direkt runter nach San Diego. Unser Holiday Inn in Downtown finden wir sofort. Zimmer sind auch schon vor 15Uhr fertig. Tippi Toppi.

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Blick auf Los Angeles

Wir ruhen uns kurz am Zimmer aus und marschieren zu Fuß 15 Minuten in der prallen Sonne erst bergauf (überraschender Weise ist es steil hier) in die falsche Richtung, dann alles wieder retour zum Gaslamp Quarter, der fußgängerfreundliche alte Teil der Stadt. Mexikanisch Mittagessen im ‚Las Hadas Grill‘ auf der 4th Ave x Market Street. Ausgezeichnete Nachos und Enchiladas. Nach ein bissal spazieren gehen wir in eine Open Air Mall. Ich kauf mir eine Sonnenbrille, weil meine gestern 2 Minuten vor dem Helikopterflug kaputt gegangen ist. Weiter spaziert und um 19.30Uhr retour im Hotel. Müd simma. Keine Ahnung was wir morgen machen. Mexiko wird’s jedenfalls nicht, so viel ist klar 😉

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Nachos und Enchiladas im Las Hadas Grill

Am nächsten Morgen brauchen wir lange um uns zu entscheiden was wir machen werden. Seaworld und Zoo wollen wir wegen der armen Tiere nicht, Der Flugzeugträger ‚USS Midway‘ ist laut Testberichten interessant aber viel zu gehen und Stiegen zu steigen, das ist für die schwangere Sabine nicht ideal. Um 10.30Uhr schaffen wir es endlich uns zu entscheiden: wir machen eine Rundfahrt durch den Anza Borrego Desert National Park. Leider 1 1/2 Stunden Anfahrt.

Vollgetankt und Gallons Wasser gebunkert geht es ab nach Ocotillo hinauf in den Park. Nach ein paar Minuten in den Park hinein hält uns eine gut ausgerüstete Polizeisperre auf: Border Patrol. Gut, dass wir keine illegalen Mexikaner an Bord haben. Die Gegend wirkt wie aus dem Horrorstreifen „The Hills Have Eyes“. Der Polizist meint auf unsere Frage ob hier auch „Monster“ wie im Film zu finden sind: „Well, there are strange people living around here by themselves… if you see them just don‘t stop“. Das beruhigt ;D Wir dürfen passieren. In der Wildnis machen wir eine Pinkelpause. Irgendwo hinter den Kakteen wo man unbeobachtet ist. Am Weg ins Versteck bleibe mit meinem Schuh an einem kleinen Kaktus mit unzähligen Ministacheln hängen. Die Stacheln gehen durch den Schuh in meinen Fuß rein und brechen ab, Arrrrgh!!!! Sie sind so widerlich klein dass ich sie nicht mit den Fingern herausziehen kann und stechen und ärgern mich bis zum Hotel wo unsere Pinzette liegt. Jedenfalls wurde gepinkelt.

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Anza Borrego Desert National Park

Weiter fahren aus einer scenic route Richtung Borrego Springs und dann rüber nach Salton City. Beides Kaffs die aus vereinzelten Wohnwagen bestehen. Eher Siedlungen als Städte. Um 16Uhr herum fahren wir von Salton aus am stinkenden See runter nach Borrego. Dort essen wir bei ‚Jack in the Box‘ einen fetten Burger. Die Burger sind dort gar nicht mal so gut. Aber immerhin 1000kcal each. Das wissen wir so genau, da in Kalifornien anscheinend die Kalorien bei jedem Fast Food Gericht auf der Packung angeführt werden… Von dort aus fahren wir auf der Interstate 8 direkt zurück ins Hotel. Zwischendurch sperrt die Border Patrol die Autobahn um jedes Auto auf Mexikaner zu kontrollieren. Wieder keiner bei uns im Auto. Langweilig.

Im Hotel waschen wir uns kurz und schmeißen uns ins San Diego Night Life. In die Bar ‚El Puerte‘, die laut hunderten San Diego’ern die „hands down best margaritas“ weit und breit habt. Sabine trinkt Iced Tea und ich gönn mir eine Margarita zum Kosten und eine für die Statistik. Man muss ja testen ob die WIRKLICH gut sind. Ergebnis: Die Margaritas sind für Margaritas sehr gut, aber Fans davon werden wir keine. Nebenbei sehen wir das Spiel der lokalen super Baseball Mannschaften LA Dodgers und San Diego Padres am Fernseher. Das Spiel selber findet ein paar Straßen weiter im Padres Stadion statt. Eine Schlägerei macht das Spiel zwar interessant, generell sind die hauptsächlich spuckenden Spieler langweilig.

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Margarita im El Puerte

Es ist 22.56Uhr, wir sehen wiedermal Food Network und schlafen schon fast.
Morgen steht die Fahrt Richtung Norden nach Santa Barbara an!

Saludos!


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